Neues Verfahren für Google Ads Richtlinienverstöße

Am 21. September 2021 führt Google ein neues System ein, um gegen Werbetreibende, welche wiederholt gegen die Google Ads-Richtlinien verstoßen, vorzugehen. Das auf Verwarnung basierende System wird in einer dreimonatigen Anlaufphase für folgende Richtlinien eingeführt:

  • Nicht freigegebene Substanzen
  • Schusswaffen
  • Schusswaffenteile und ähnliche Produkte
  • Sprengkörper
  • Sonstige Waffen
  • Tabak

Das System wird stufenweise auf die Richtlinien angewendet. Sobald sich der Geltungsbereich verändert, wirst du als Werbetreibender benachrichtigt.

Lautsprecher mit Ausrufezeichen: neues Verfahren bei wiederholten Google Ads Richtlinienverstößen.
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Die wichtigsten Änderungen bei Google Ads

Damit die Google-Ads Richtlinien von allen Werbetreibenden eingehalten werden, gibt es in Zukunft Verwarnungen. Diese Warnung bzw. Verwarnung bekommst du als Benachrichtigung per E-Mail und in deinem Konto. Die Benachrichtigung enthält Informationen gegen welche Richtlinie du verstoßen hast und welche Maßnahmen notwendig sind, um den Verstoß zu beheben.

Beim ersten Richtlinienverstoß erhältst du lediglich eine Warnung. Sobald du aber ein wiederholtes Mal gegen die Richtlinien verstößt erhältst du die erste Verwarnung.

Du kannst bis zu drei Verwarnungen erhalten, wobei sich die Maßnahmen immer verschärfen. Bei der ersten und zweiten Verwarnung wird dein Konto vorübergehend für drei bzw. sieben Tage gesperrt. Sobald du die dritte Verwarnung hast, erhältst du schlussendlich eine Kontosperrung. Sobald dein Konto gesperrt ist, kannst du zwar keine Anzeigen mehr schalten, aber du kannst noch immer auf das Konto und die dazugehörigen Berichte zugreifen.

Tablet mit Suchmaschine Google. Nach der Sucheingabe können Google Ads ausgespielt werden.
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Was kann ich gegen eine Kontosperre tun?

Werbetreibende mit einer vorübergehenden Kontosperre (erste und zweite Verwarnung) müssen die betreffenden Verstöße beheben. Anschließend musst du noch ein Bestätigungsformular senden, um wieder Anzeigen schalten zu können. Mit dem Formular wird die vorübergehende Kontosperre drei Tage nach der ersten Verwarnung bzw. sieben Tage nach der zweiten Verwarnung aufgehoben.

Falls du fälschlicherweise eine Verwarnung erhalten hast, kannst du als Werbetreibender Einspruch erheben. Dies ist über den Link „Kontakt“ auf der rechten Seite deines Google Ads-Kontos möglich. Von dort aus wirst du zum Einspruchsformular weitergeleitet. Sobald dein Einspruch überprüft wurde, erhältst du eine E-Mail mit dem Ergebnis. Wird er angenommen kannst du wieder problemlos Anzeigen schalten. Falls der Einspruch nicht erfolgreich war, kannst du erneut Einspruch erheben, ansonsten bleibt die Verwarnung für ein Google Ads Konto für 90 Tage bestehen.

Falls du nichts gegen die Verwarnung unternimmst, also kein Bestätigungsformular sendest oder keinen Einspruch gegen die Verwarnung erhebst, wird die vorübergehende Sperre nicht aufgehoben.

Weitere Informationen zu schwerwiegenden Richtlinienverstößen bei Google Ads

  • Das neue Verfahren kommt zum Einsatz, wenn du als Werbetreibender gegen die oben genannten Google Ads Richtlinien verstößt.
  • Bei schwerwiegenden Richtlinienverstößen wird das Konto umgehend und ohne Vorwarnung gesperrt.
  • Ein schwerwiegender Verstoß gegen die Google Ads Richtlinien liegt vor, wenn der Inhalt rechtswidrig ist oder den Nutzern der Plattform für digitale Werbung erheblichen Schaden zufügt.

Hier nochmal ein kleiner Überblick über alle wichtigen Links:

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Victoria Nöbauer

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    Tags: anzeigen, google, informationen, ads

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